Open-Access-Transformation in Brandenburg - eine partizipativ erarbeitete Strategie geht in die Implementierungsphase Academic Article uri icon

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  • In fünf Bundesländern (Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Schleswig-Holstein und Thüringen) sind bereits Strategien zu den Themenfeldern Open Access, E-Science oder Open Science entstanden. Brandenburg hat nun im Sommer 2019 eine Open Access Strategie veröffentlicht, die im Rahmen eines partizipativen Prozesses zu mehr „Offenheit in Wissenschaft, Forschung und Kultur“ in Brandenburg entstanden ist.
    In dem Vortrag soll ein Überblick des Prozesses gegeben werden sowie das finale Strategiepapier vorgestellt werden.
    Das Projekt „Open Access Strategie Brandenburg“ ist im November 2018 unter der Leitung von Prof. Dr. jur. Ellen Euler, LL.M. an der Fachhochschule Potsdam (FHP) gestartet und endete in dieser Form zunächst im August 2019 mit der Übergabe des finalen Strategiepapiers. Im Mittelpunkt stand die Gestaltung eines transparenten, kollaborativen und integrativen Prozesses, welcher die Bereiche Hochschule, Wissenschaft, Bibliothek, Kultur und Forschung an der Erarbeitung der Strategie beteiligt. Unter anderem wurde zur Ausgestaltung dieses Prozesses das Format eines Book Sprints gewählt, welcher im März 2019 unter Beteiligung von Vertreterinnen und Vertretern der Brandenburger Forschungs- und Kultureinrichtungen sowie externen Expertinnen und Experten stattfand.
    In dem Strategiepapier werden vor dem Hintergrund des mit dem digitalen Wandel verbundenen globalen Transformationsprozess Ziele und konkrete Maßnahmen für die einzelnen Akteursgruppen in der Wissenschaft, namentlich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Infrastruktureinrichtungen, die Hochschulen und die Landesregierung formuliert. Basierend auf diesen strategischen Zielen wird eine Vernetzungs- und Kompetenzstelle eingerichtet sowie zur Sicherstellung der Nachhaltigkeit der Strategie ein Monitoring- und Beratungskonzept vorgelegt.